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KOMPOSTIERUNG & KLIMASCHUTZ

Der fruchtbare Boden unserer Erde entstand wesentlich aus der Umwandlung organischer Reste in Humus und Nährstoffe – einer der ältesten Naturkreisläufe.
Hierbei wurden die Böden zum größten CO 2 Speicher und damit Grundlage für unser Leben auf der Erde.
Mit der getrennten Sammlung von Kompostierbarem und der gesteuerten Kompostherstellung bilden wir diesen Kreislauf nach und führen Humus und Nährstoffe wieder in den Boden zurück. Der Einsatz von Energie erfolgt sparsam und ist geringer als der Energiegehalt der im fertigen Kompost enthaltenen Nährstoffe – letztendlich also ein Energiegewinn.

Der reichlich vorhandene Kohlenstoff wandelt sich in Humus, ein CO 2 Langzeitspeicher der die Böden verbessert und Ressourcen schont.

Muss man nicht aus dem Bioabfall erst einmal Energie machen?

Wird die gesamte Energie aus dem Bioabfall herausholt gelingt kein Qualitätskompost. Aufgrund des hohen Wertes von gütegeprüftem Kompost muss genügend Abbaubares für die Humusherstellung verbleiben. Außerdem erfordert eine gesteuerte aerobe Rotte auch zur Vermeidung von Schadgasen genügend Strukturmaterial = Holziges.
Die Eigenerwärmung des Kompostprozesses gewährleistet eine beschleunigte Rotte sowie ein keimfreies und trockenes Produkt.

Aus dem gesamten Aufkommen kompostierbarer Stoffe bei der KBA mit jährlich 30000 to. schleust die Anlage rd. 3000 to. der holzigen Anteile aus und bereitet diesen Teil zu einem Brennstoff für Heizkraftwerke auf.
Ein Teil der feuchten und leicht abbaubaren Bestandteile eignet sich hervorragend zur Biogasgewinnung und wandert in vorhandene Biogasanlagen.

Im Ergebnis benötigt die Kompostierung zwischen 15 und 34 kWh / to. Input und der ausgeschleuste Brennstoff bezogen auf die Gesamtannahme erbringt 167 kWh / to

Die Kompostierung zeigt eine deutlich positive Energiebilanz

Der Hauptanteil aus Erde und Organischem entwickelt sich zu einem stabilen Endprodukt, welches einen Teil der landwirtschaftlichen Düngung ersetzen kann. Diese stoffliche Verwertung erspart zusätzlich Energie, welche oben noch nicht eingerechnet ist.

Alternative Behandlungsverfahren insbesondere eine Vergärung von Bioabfällen sind technisch aufwendiger und damit teurer, welches durch den Gasverkauf überwiegend ausgeglichen werden kann. Der Großteil des Energiegewinns wird durch längere und aufwendigere Nachrottezeiten und die größere Wassermenge die zu verdunsten ist wieder verbraucht.
Eine Ausschleusung von Heizstoffen ist aufgrund des höheren Bedarfs an Strukturmaterial infolge feuchterer Verhältnisse nicht möglich.

 
 
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